" Das Blatt Papier ist das Paradies"

 

Im Farbenspiel kommst Du an einen Ort, an dem Menschen jeden Alters zusammen spielen. Es ist ein geschützter Raum an dem du dich 90 Minuten dem Spiel mit Farbe hingeben kannst. Ein reges Kommen und Gehen herrscht zwischen dem Tisch, wo man den Pinsel in die wunderbaren Farben eintaucht und dem Blatt an der Wand, auf dem jeder seine Farbspur hinterlässt, ganz nach Belieben. Dieses Tun heißt Farbenspiel. Denn was dieses Spiel auszeichnet, ist, dass keine Kunst entstehet, sondern ein Spiel gespielt wird. Jeder genießt es, absichtslos und ohne Spekulation auf eine Wirkung. Wir schaffen kein Kunswerk, das nachher angeschaut und bewertet wird, sondern erlebt einfach nur, was sich im Raum des Blattes abspielt...      "Um den Moment zu genießen.“

Malen ist ursprünglich und selbsterfüllend. Der Ort des Farbenspiel sorgt mit seinen besonderen Bedingungen des Nicht-Beurteilens in einem geschützten Raum dafür, dass das Kind, sei es nun 3, 40 oder 90 Jahre alt, immer wieder in einen Zustand des Sich-vergessen-könnens zurückkehren kann. Durch das freie Malen, bei dem man von Anderen kein Urteil fürchten muss, kann es sich ganz in sein Spiel vertiefen. Es spekuliert nicht über ein Ergebnis (z.B. über ein Lob), muss nicht über seine Spur nachdenken,    wird das Bild auch allen gefallen. Die Malenden erfahren zugleich, dass andere, unausgesprochen und indem sie Dasselbe tun, sein Handeln vollständig bejahen. Wollen und Können kommen in Einklang, es gibt nichts zu verbessern oder zu erreichen. Das Kind genießt sein Tun im Augenblick.

„Hier ist nichts so wie anderswo, wo man Erfolg haben muss,         wo man etwas erreichen muss. Hier erlebt man etwas.“ (Arno Stern)

 

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